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Neuer Geschäftsführer der Stiftung besuchte Schieferregion

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Natur und Umwelt im Kaulenbachtal in besten Händen

 Neuer Geschäftsführer der Stiftung Natur und Umwelt RLP besichtigte Stiftungseigentum im Kaulenbachtal

 

Vereinsvorsitzender Dieter Laux (li.) zeigt dem neuen Geschäftsführer der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, Herrn Jochen Krebühl (re.), die Schönheit der Schieferregion Kaulenbachtal vom Aussichtspunkt Maria Schacht, 125 Meter über Talsohle, auf der höchsten Schieferhalde Deutschlands.

Vereinsvorsitzender Dieter Laux führte den Besucher aus Mainz im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation in die Geschichte und die hervorstechenden Merkmale der Schieferregion Kaulenbachtal ein. Der erste Eindruck den Krebühl hierdurch hatte, wurde später sichtbar verstärkt als man gemeinsam mit einigen Wanderführern, Wegewarten und einem Vertreter des Pfadfinderstammes Müllenbach-Laubach hinab ins Kaulenbachtal fuhr. Sichtbar beeindruckt zeigte sich der neue Geschäftsführer von der Mächtigkeit der Halden und der Schönheit der Landschaft. Wanderführer Rudolf Labonte zeigte auf der Herrenwiese die Kunst des „Schiefer spalten“ und fertigte aus den frisch gespalteten Schieferplatten zwei kleine Herzen für die Töchter des Stiftungsvertreters. Laux erörterte dem Besucher die Maßnahmen, welche durch den Schieferverein und die vielen freiwilligen Helfer von Feuerwehr, Bundeswehr und Pfadfindern jährlich durchgeführt werden, um diese Einmaligkeit zu erhalten. Er bedankte sich zudem bei der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, die im Jahre 1994 durch den Kauf des Geländes einen Abbau der fast alpinen Schieferhalden und deren Verarbeitung zu Schiefermehl, als Baustoffzusatz, verhindern konnte. Nur so durfte dieses einzigartige Habitat für Flora und Fauna, aber auch kulturelle Hinterlassenschaft des jahrhunderte dauernden Schieferbergbaus im Kaulenbachtal erhalten bleiben. 

 

 

 Rudolf Labonte zeigt dem Gast aus Mainz die Kunst des Schiefer spalten.

 
Die beiden Töchter werden sich über die "Schiefer-Herzen" aus dem Kaulenbachtal freuen.
 
Ein Besuch am Aussichtspunkt Maria Schacht, der gleichzeitig die Antrittsreise des neuen Geschäftsführers nach etwa drei Stunden beendete, erlaubte es, das Tal des Moselschiefers quasi aus der Vogelperspektive –125 Meter über der Talsohle - zu sehen. Ein lautes „Wow“ zeigte den Vereinsvertretern, dass Krebühl auch von diesem Anblick sehr beeindruckt war. Er bedankte sich zum Abschied bei dem Vorstand und den Vereinsvertretern mit dem Hinweis: „Sie leisten hier einen ganz besonderen Beitrag zur Erhaltung und Sicherung von Flora und Fauna in Verbindung mit einem kulturellen Erbe von besonderer Dimension in Rheinland-Pfalz.  Die Unterstützung durch die Stiftung Natur und Umwelt ist ihnen gewiss. Ich bin froh, auf meiner Rundreise heute dieses einzigartige Stiftungsprojekt des Landes kennengelernt zu haben.“

 

Aktualisiert ( Sonntag, 01. November 2009 um 13:23 Uhr )  

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