Edelweiß im Kaulenbachtal
Mainzer Trachtengruppe begeistert von Natur und Landschaft in der Schieferregion.

An langer Tafel genossen die Teilnehmer der Führung des Trachtenverein Edelweiß aus Mainz das "Essen wie die Schieferbrecher" aus dem legendären "Soppedeppen". Das Gasthaus Kringelwies in Masburg bietet die Möglichkeit im Kaulenbachtal, in historischer Umgebung, mit Aussicht auf die höchsten Schieferhalden Deutschlands ein Themen-Essen zu genießen.
Völlig überrascht war die Mainzer Trachtengruppe „Edelweiß“ von der landschaftlichen Schönheit am Schiefergrubenwanderweg im Kaulenbachtal. Etwa 50 Mitglieder nahmen an einem Ausflug in die Eifel teil. Nur der Vorstand, der vor einigen Wochen eine Vorwanderung in das Tal des Schiefers unternommen hatte, wusste was die Teilnehmer der geführten Wanderung zu erwarten hatten. Rudolf Labonte, einer der Wanderführer des Schiefervereins, verstand es die Gäste durch seine Erzählungen von der Arbeit der Schieferbrecher in den früheren Jahrhunderten zu fesseln. Gespannt erwartete man an jedem Haltepunkt weitere Informationen über die Geschichte des ehemals bekanntesten Schieferabbaugebiets westlich des Rheins. Als besonderes „Schmankerl“ hatte der Vorstand des Trachtenvereins an dem beschaulichsten Punkt der Wanderung, der so genannten „Herrenwiese“ mit imposantem Blick auf die höchsten Schieferhalden Deutschlands, ein „Essen wie die Schieferbrecher“ bestellt. Aus dem traditionellen „Soppedeppen“ (Henkelmann) gab es ein deftiges Essen, welches in freier Natur genossen, besonders gut schmeckte. Fast hätte man den Aufbruch vergessen und noch bis in den späten Abend auf der Herrenwiese genossen. Der Wanderführer mahnte jedoch zum Aufbruch, um den fast alpinen Ausblick vom Aussichtspunkt Maria Schacht nicht zu versäumen. Im Zeichen der untergehenden Sonne hatte man abschließend einen wunderschönen Blick über das „Schiefertal“ und den bisher zurückgelegten Wanderweg. Mir diesen Eindrücken trat man nach einem Abschlussabend im Gasthaus Kringelwies in Masburg den Heimweg an. Eines ist sicher, so stimmten die Teilnehmer des Ausflugs auf ihrer Heimreise in die Landeshauptstadt ein, die Schieferregion Kaulenbachtal ist eine ganz besondere Empfehlung für Wander- und Naturfreunde.
| < Zurück | Weiter > |
|---|





